FrühlingszeitAllergiezeit

Der lang ersehnte Frühling bringt auch die ungeliebten Pollen mit, die immer mehr Menschen zu schaffen machen. Wir versorgen Sie mit allen wichtigen Informationen rund um das Thema Allergien und mit hilfreichen Tipps, wie Sie – auch mit Heuschnupfen – den Frühling richtig genießen können.

Allergie

Zur Zeit leidet in Deutschland circa 20 Prozent der Bevölkerung unter einer Pollenallergie. Tendenz steigend. Die Gründe hierfür sind vielfältig: Zum einen ist Heuschnupfen vererbbar. Hat ein Kind einen betroffenen Elternteil, so wird es zu 30 Prozent ebenfalls eine Pollenallergie bekommen. Zum anderen geben Mediziner einem übersteigerten Hygiene-Empfinden, das sich beispielsweise durch übertriebene Anwendung von Desinfektionsmitteln äußert, die Schuld: Es sorgt dafür, dass unser Immunsystem nicht mehr so gut mit Allergie-Auslösern wie Pollen zurechtkommt.

Hochsaison für die kleinen Zellen, die das männliche Erbgut von Pflanzen weitergeben und durch den Wind bis zu mehrere 100 Kilometer weit getragen werden können, ist von Februar bis August. Hierbei unterscheidet man zwischen Baumpollen wie Hasel, Erle oder Birke und Gräser-, Kräuter- und Getreidepollen wie Roggen. Die Intensität und der Rhythmus der Pollen-Freisetzung orientiert sich jedoch nicht ausschließlich an den Jahreszeiten – auch die Tageszeit spielt eine Rolle. So ist die Belastung auf dem Land morgens am stärksten, in Städten dagegen am Abend. Auch die aktuelle Großwetterlage ist ein ausschlaggebender Punkt, oder ob man sich auf flachem oder bergigem Gebiet befindet.

Allgemein gilt jedoch: Je länger der Winter ist, desto mehr Pollen befinden sich in der Luft, was wiederum stärkere Beschwerden bei Allergikern hervorruft. Sobald die Pollen nun mit Schleimhäuten in Augen und Nasen sensibilisierter Personen in Berührung kommen, wird eine allergische Reaktion ausgelöst. Darunter versteht man eine Überreaktion des Immunsystems zur Abwehr des Fremdkörpers: Es werden Antikörper gebildet. Die Symptome einer solchen Reaktion können sehr vielfältig sein. Am häufigsten sind jedoch juckende, gerötete, geschwollene Augen, Fließ- und Stockschnupfen sowie Niesanfälle, Atemnot, Husten, juckende Haut und Ekzeme. Weitere unangenehme Begleiter des Heuschnupfens können außerdem Erschöpfung, Kopfschmerzen und Schlafstörungen sein.

Wichtig ist es, bereits beim ersten Auftreten dieser Symptome seinen Hausarzt oder einen Allergologen aufzusuchen, um verschiedene Therapiemöglichkeiten zu besprechen. Denn eine Pollenallergie muss behandelt werden, ansonsten riskiert man, zum Beispiel an Asthma zu erkranken.

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Tipps für eine unbeschwerte Pollenzeit

  1. Achten Sie in Radio und Fernsehen auf die Pollenflug-Vorhersagen für Ihre Region oder schauen Sie im Internet nach (z. B. allergieratgeber.de).
  2. Lüften Sie zu jeder Tageszeit, in der weniger Pollen fliegen.
  3. Waschen Sie sich jeden Abend die Haare.
  4. Lassen Sie die tagsüber getragene Kleidung außerhalb des Schlafzimmers.
  5. Hängen Sie Ihre Wäsche nicht zum Trocknen nach draußen.

Pollenflugkalender